# Prokrastination: Bedeutung, Ursachen, Folgen und Hilfe

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> Prokrastination einfach erklärt: was prokrastinieren bedeutet, woher das Wort kommt, Ursachen, Folgen, der Bezug zu Depression und wann du Hilfe brauchst.

**Ratgeber · 9 Min. Lesezeit**

# Prokrastination

Was das Wort bedeutet, woher es kommt, warum wir aufschieben, was es auf Dauer kostet und wann aus Aufschieben ein Fall für Hilfe wird.

Vom Startr-Team · Veröffentlicht am 25\. Oktober 2026

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**Die kurze Antwort**

Prokrastination ist das wiederholte Aufschieben von Aufgaben, die man sich vorgenommen hat, obwohl man weiß, dass einem der Aufschub schadet. Umgangssprachlich heißt das Aufschieberitis. Das Wort kommt vom lateinischen _procrastinare_, „auf morgen verschieben“. Fast alle Menschen schieben manchmal etwas auf. Zum Problem wird es, wenn es lange anhält, stark belastet und Studium, Arbeit oder Alltag spürbar beeinträchtigt. Fachleute sprechen dann von chronischer oder pathologischer Prokrastination. Meist steckt ein Gefühl dahinter: Die Aufgabe fühlt sich unangenehm an, und das Aufschieben bringt für den Moment Erleichterung.

## Was ist Prokrastination?

Prokrastination bedeutet, dass du etwas, das du dir vorgenommen hast, ohne guten Grund verschiebst, obwohl du erwartest, dass es dir dadurch später schlechter geht. Der Duden erklärt das Wort knapp als „das Verschieben, Aufschieben von anstehenden Aufgaben, Tätigkeiten“ und ordnet es als bildungssprachlich ein. In der Forschung ist die Definition des Psychologen Piers Steel verbreitet. Er beschreibt Prokrastination als freiwilliges Verschieben einer beabsichtigten Handlung, obwohl man erwartet, durch die Verzögerung schlechter dazustehen (Steel, 2007).

Drei Dinge müssen also zusammenkommen. Du hattest die Aufgabe vor, du schiebst sie aus freien Stücken auf, und du ahnst, dass dir das schadet. Wer die Steuererklärung um eine Woche verschiebt, weil diese Woche eine wichtige Abgabe ansteht, prokrastiniert deshalb nicht. Wer sie zum fünften Mal verschiebt, obwohl die Frist näher rückt und das schlechte Gewissen jeden Abend lauter wird, prokrastiniert.

### Was heißt „prokrastinieren“?

Prokrastinieren ist das Verb dazu und heißt laut Duden „aufschieben, vertagen“. Es wird regelmäßig konjugiert: ich prokrastiniere, du prokrastinierst, ich habe prokrastiniert. Im Alltag sagen die meisten eher „aufschieben“, „vor sich herschieben“ oder scherzhaft „Aufschieberitis haben“. Der Duden nennt als Beispielsatz übrigens „wer chronisch prokrastiniert, kann sich jetzt Hilfe suchen“, was ziemlich gut zeigt, wo das Wort heute meistens auftaucht.

### Woher kommt das Wort?

Das Wort stammt aus dem Lateinischen. _Procrastinare_ setzt sich aus _pro_ („vorwärts“) und _crastinus_ („morgig“) zusammen, das wiederum von _cras_ („morgen“) kommt (Steel, 2007). Wörtlich heißt prokrastinieren also, etwas auf morgen zu schieben. Das Gegenteil hat inzwischen auch einen Namen: Präkrastination, laut Duden „das \[zwanghafte\] sofortige Erledigen anstehender Aufgaben“.

## Wie sieht Prokrastination im Alltag aus?

Prokrastination erkennst du daran, dass du statt der wichtigen Aufgabe etwas anderes machst, oft sogar etwas Nützliches, und dich dabei trotzdem nicht gut fühlst. Typisch ist auch, dass du dir dafür gute Gründe zurechtlegst.

| Was du vorhast | Was du stattdessen tust | Was du dir dabei sagst |
| --- | --- | --- |
| Die Hausarbeit anfangen | Den Schreibtisch aufräumen und noch fünf Aufsätze herunterladen | „Ich muss mich erst richtig einlesen.“ |
| Die Steuererklärung machen | Die Küche putzen | „Am Wochenende habe ich mehr Ruhe dafür.“ |
| Beim Arzt anrufen | Die Nummer heraussuchen und das Handy wieder weglegen | „Morgen früh ist bestimmt weniger los.“ |
| Eine Bewerbung schreiben | Stundenlang Stellenanzeigen lesen | „Ich will erst sehen, was es überhaupt gibt.“ |
| Für die Klausur lernen | Einen perfekten Lernplan mit Farben anlegen | „Ohne Plan bringt Lernen nichts.“ |
| Rechtzeitig ins Bett gehen | Noch eine Folge, noch ein paar Videos | „Das ist meine einzige freie Zeit am Tag.“ |

## Welche Formen von Prokrastination gibt es?

Prokrastination reicht vom harmlosen Aufschieben im Alltag bis zu einem Problem, das ein Studium oder einen Job gefährden kann. Diese Formen begegnen dir am häufigsten:

-   **Alltägliches Aufschieben.** Fast jeder schiebt mal den Anruf beim Amt oder das Aufräumen des Kellers auf. Solange es dich nicht belastet und am Ende erledigt wird, ist das normal.
-   **Akademische Prokrastination.** Im Studium ist Aufschieben besonders verbreitet. Schätzungen zufolge prokrastinieren 80 bis 95 Prozent der Studierenden, und fast die Hälfte tut es regelmäßig und auf eine Weise, die ihnen Probleme macht (Steel, 2007). In einer repräsentativen Befragung in Deutschland war das Aufschieben in der jüngsten Gruppe, den 14- bis 29-Jährigen, am stärksten ausgeprägt (Beutel und Kollegen, 2016).
-   **Schlafenszeit-Prokrastination.** Damit ist gemeint, dass du später ins Bett gehst als geplant, obwohl dich nichts davon abhält. Wer das häufiger tut, berichtet auch öfter, zu wenig zu schlafen (Kroese und Kollegen, 2014). Mehr dazu steht im Ratgeber zu [Revenge Bedtime Procrastination](https://startr.online/revenge-bedtime-procrastination) (auf Englisch).
-   **Chronische oder pathologische Prokrastination.** Hier hält das Aufschieben über lange Zeit an, verursacht Leidensdruck und beeinträchtigt wichtige Lebensbereiche. Je nach Studie und Definition betrifft das etwa 7 bis 14 Prozent der Bevölkerung (Prokrastinationsambulanz Münster).

Nicht jedes Verschieben ist Prokrastination. Klingsieck (2013) grenzt sie vom „strategischen“ Aufschieben ab, bei dem du bewusst wartest, weil du zum Beispiel noch auf Informationen angewiesen bist. Dabei verlierst du nichts, und das schlechte Gewissen bleibt aus.

## Was sind die Ursachen von Prokrastination?

Prokrastination hat selten nur eine Ursache. Am stärksten hängt sie damit zusammen, wie unangenehm sich eine Aufgabe anfühlt, wie weit die Belohnung entfernt ist, wie sehr du dir die Aufgabe zutraust und wie leicht du dich ablenken lässt. Das zeigt eine Auswertung von 691 Zusammenhängen aus der Forschung (Steel, 2007).

### Die Aufgabe fühlt sich schlecht an

Je unangenehmer eine Aufgabe wirkt, desto eher wird sie aufgeschoben (Steel, 2007). Aufschieben ist deshalb vor allem ein Versuch, die eigene Stimmung kurzfristig zu reparieren (Sirois und Pychyl, 2013). Sobald du die Datei wieder schließt, lässt die Anspannung nach. Diese Erleichterung wirkt wie eine kleine Belohnung, und genau deshalb wird das Aufschieben zur Gewohnheit, deren Preis du erst später bezahlst.

### Die Belohnung ist weit weg

Eine Abgabe in drei Monaten kann gegen ein Video, das sofort Spaß macht, kaum gewinnen. Steel beschreibt, wie Menschen künftige Belohnungen umso geringer bewerten, je weiter sie entfernt sind. Erst kurz vor der Frist wird die Aufgabe wichtig genug, und dann fehlt die Zeit.

### Du traust es dir nicht zu

Geringes Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten gehört zu den stärksten Vorhersagen für Aufschieben. Versagensangst wirkt nach Steels Auswertung vor allem über dieses fehlende Zutrauen. Perfektionismus, der oft als Hauptgrund genannt wird, hing in seiner Analyse dagegen erstaunlich schwach mit Prokrastination zusammen.

### Ablenkung und Impulsivität

Wer schnell auf Reize anspringt und sich leicht ablenken lässt, schiebt mehr auf (Steel, 2007). Ein Handy neben der Tastatur ist für diese Menschen eine ständige Einladung, die Aufgabe noch kurz liegen zu lassen.

### Unklare Aufgaben und unrealistische Pläne

Die Prokrastinationsambulanz der Universität Münster nennt außerdem Schwierigkeiten, Aufgaben realistisch zu planen, fehlende Fristen und unklare Aufträge. „An der Hausarbeit arbeiten“ hat keinen Anfang und kein Ende, und das macht den Einstieg schwer. Mehr zu den einzelnen Gründen findest du im Ratgeber [Why do I procrastinate?](https://startr.online/why-do-i-procrastinate) (auf Englisch).

## Welche Folgen hat Prokrastination?

Kurzfristig fühlt sich Aufschieben gut an, auf Dauer bringt es mehr Stress, schlechtere Leistungen und weniger Zufriedenheit. Eine bekannte Studie mit Studierenden zeigt das gut: Zu Beginn des Semesters hatten die Aufschieber weniger Stress und waren seltener krank als die anderen. Gegen Ende des Semesters drehte sich das Bild, sie hatten mehr Stress, waren öfter krank und bekamen in allen Aufgaben schlechtere Noten (Tice und Baumeister, 1997).

In einer repräsentativen Befragung von 2.527 Menschen zwischen 14 und 95 Jahren in Deutschland ging stärkeres Aufschieben mit mehr Stress, Depression, Angst, Einsamkeit und Erschöpfung einher, und mit geringerer Lebenszufriedenheit, vor allem bei Arbeit und Einkommen (Beutel und Kollegen, 2016). Weil es sich um eine einmalige Befragung handelte, lässt sich daraus nicht ablesen, was Ursache und was Folge ist.

Eine schwedische Studie hat deshalb 3.525 Studierende über längere Zeit begleitet. Wer zu Beginn stärker prokrastinierte, hatte neun Monate später etwas mehr depressive Beschwerden, Angst und Stress, schlief schlechter, fühlte sich einsamer und bewegte sich weniger. Die Zusammenhänge waren schwach, aber sie blieben bestehen, als die Forschenden viele andere Einflüsse herausgerechnet hatten (Johansson und Kollegen, 2023). Die Münsteraner Ambulanz nennt als mögliche Folgen auch körperliche Beschwerden wie Magen-Darm-Probleme und Kopfschmerzen, schlechte Noten und Studienabbrüche.

## Prokrastination und Depression: Wie hängt das zusammen?

Prokrastination und Depression treten häufig gemeinsam auf, und der Zusammenhang läuft wahrscheinlich in beide Richtungen. Bei einer Depression fehlt oft die Energie, und dadurch fühlt sich fast jede Aufgabe schwerer an. Steel (2007) erklärt den Zusammenhang vor allem damit. Umgekehrt sagte starkes Aufschieben in der schwedischen Studie spätere depressive Beschwerden voraus, wenn auch nur leicht (Johansson und Kollegen, 2023).

Die Prokrastinationsambulanz in Münster weist darauf hin, dass Aufschieben auch Teil einer psychischen Erkrankung wie einer Depression oder ADHS sein kann, und dann sollte zuerst diese Erkrankung behandelt werden. Wenn du dich seit Wochen niedergeschlagen fühlst, kaum Antrieb hast oder an Dingen keine Freude mehr findest, sprich bitte mit deiner Hausärztin oder deinem Hausarzt. Wie Aufschieben und ADHS zusammenhängen, erklärt der Ratgeber zu [ADHS und Prokrastination](https://startr.online/adhd-procrastination) (auf Englisch).

## Ist Prokrastination Faulheit?

Prokrastination hat mit Faulheit wenig zu tun, auch wenn beides von außen ähnlich aussieht. Wer faul ist, möchte sich nicht anstrengen und hat damit meist kein Problem. Wer prokrastiniert, möchte die Aufgabe erledigen, ist oft sogar sehr beschäftigt und leidet darunter, dass ausgerechnet das Wichtige liegen bleibt.

|  | Faulheit | Prokrastination |
| --- | --- | --- |
| Willst du die Aufgabe erledigen? | Eher nicht | Ja, du hast sie dir vorgenommen |
| Was machst du stattdessen? | Möglichst wenig | Oft etwas anderes, manchmal sogar Nützliches |
| Wie fühlt es sich an? | Entspannt | Schlechtes Gewissen, Druck, Ärger über dich selbst |
| Was hilft? | Ein guter Grund, die Aufgabe zu machen | Ein leichterer Einstieg und ein freundlicherer Umgang mit dir selbst |

## Wann ist Prokrastination krankhaft?

Prokrastination gilt als behandlungsbedürftig, wenn sie über lange Zeit anhält, dich stark belastet und dein Studium, deine Arbeit oder andere Lebensbereiche deutlich beeinträchtigt. Nach Angaben der Münsteraner Prokrastinationsambulanz müssen diese drei Merkmale zusammenkommen (Apotheken Umschau). Eine feste Schwelle gibt es nicht. In den gängigen Diagnosesystemen wie der ICD-10 ist Prokrastination auch keine eigene Diagnose, Fachleute erfassen sie mit standardisierten Fragebögen.

Einen ersten Eindruck gibt dir der anonyme [Online-Selbsttest der Prokrastinationsambulanz Münster](https://www.uni-muenster.de/Prokrastinationsambulanz/Angebote_Test.html). Er sagt dir, ob dein Aufschieben eher normal ist oder ob eine Behandlung sinnvoll wäre, und fragt außerdem Anzeichen für Depression und ADHS ab.

### Wie wird Prokrastination behandelt?

Die Therapie mit den besten Belegen ist die kognitive Verhaltenstherapie. Eine Metaanalyse von 24 Studien fand, dass Programme gegen Prokrastination das Aufschieben deutlich verringerten, dass die Wirkung anhielt und dass verhaltenstherapeutische Ansätze am stärksten wirkten (van Eerde und Klingsieck, 2018). Das Münsteraner Konzept übt einzelne Fähigkeiten: ein Arbeitstagebuch führen, pünktlich beginnen, realistisch planen, die Arbeitszeit bewusst begrenzen und den Arbeitsplatz so gestalten, dass Störungen seltener werden (Deutsches Ärzteblatt, 2018). Die Fachleute aus Münster haben dazu ein Behandlungsmanual geschrieben (Höcker, Engberding und Rist, 2017).

Die Ambulanz in Münster behandelt nur Studierende und Beschäftigte der eigenen Universität. Anderswo sind die psychologische Beratungsstelle deiner Hochschule, deine Hausärztin oder dein Hausarzt und eine psychotherapeutische Praxis gute Anlaufstellen.

## Was hilft gegen Prokrastination?

Am besten helfen Methoden, die das Anfangen leichter machen: ein sehr kleiner erster Schritt, eine feste Uhrzeit mit einem festen Ort, eine begrenzte Arbeitszeit und ein freundlicher Umgang mit dir selbst nach einem verpatzten Tag. Wie das konkret geht, steht im Ratgeber [Prokrastination überwinden](https://startr.online/de/prokrastination-ueberwinden), mit einem Plan für die nächsten zehn Minuten. Wenn du schon angefangen hast und nur dranbleiben willst, probier die [Pomodoro-Technik mit unserem kostenlosen Timer](https://startr.online/de/pomodoro-technik). Und wenn dir für deine Aufgabe kein erster Schritt einfällt, schreibt dir das kostenlose [Erster-Schritt-Tool](https://startr.online/first-step) einen. Die Seite ist auf Englisch, du kannst aber auf Deutsch tippen.

## Häufige Fragen

### Ist Prokrastination eine Krankheit?

Prokrastination ist keine eigene Diagnose in den gängigen Diagnosesystemen. Sie kann aber so stark werden, dass sie Leiden verursacht und Studium oder Beruf gefährdet. Dann sprechen Fachleute von pathologischer Prokrastination und behandeln sie meist mit Verhaltenstherapie.

### Wie viele Menschen prokrastinieren?

Gelegentlich schiebt fast jeder etwas auf. Von chronischer Prokrastination sind je nach Studie und Definition etwa 7 bis 14 Prozent der Bevölkerung betroffen. Unter Studierenden prokrastinieren Schätzungen zufolge 80 bis 95 Prozent zumindest manchmal.

### Was ist das Gegenteil von Prokrastination?

Das Gegenteil heißt Präkrastination. Gemeint ist der Drang, Aufgaben sofort zu erledigen, auch wenn es sinnvoller wäre, noch zu warten.

### Geht Prokrastination von allein weg?

Bei vielen wird sie mit den Jahren schwächer. In Steels Auswertung nahm das Aufschieben mit dem Alter leicht ab, und Menschen schieben weniger auf, je mehr Übung sie mit Gegenstrategien haben. Wenn es dich stark belastet, musst du darauf nicht warten, denn Verhaltenstherapie hilft nachweislich.

**Probier es mit deiner eigenen Sache**

Startr ist eine App gegen Prokrastination, die auf den Ideen aus diesem Ratgeber aufbaut. Du tippst ein, was du ständig aufschiebst, und bekommst einen ersten Schritt, der zwei Minuten dauert. Dann legst du Uhrzeit und Ort fest, und zu dieser Zeit zählt Startr von 3 runter und startet einen 5-Minuten-Timer. Du brauchst kein Konto, und die Web-App läuft auf jedem Handy und Computer. Die App ist auf Englisch, deine Schritte bekommst du auf Deutsch.

[Meinen ersten Schritt holen](https://app.startr.si)

## Quellen

1.  Duden online: Prokrastination. [duden.de/rechtschreibung/Prokrastination](https://www.duden.de/rechtschreibung/Prokrastination)
2.  Duden online: prokrastinieren. [duden.de/rechtschreibung/prokrastinieren](https://www.duden.de/rechtschreibung/prokrastinieren)
3.  Duden online: Präkrastination. [duden.de/rechtschreibung/Praekrastination](https://www.duden.de/rechtschreibung/Praekrastination)
4.  Steel, P. (2007). The nature of procrastination: A meta-analytic and theoretical review of quintessential self-regulatory failure. Psychological Bulletin, 133(1), 65–94. [doi:10.1037/0033-2909.133.1.65](https://doi.org/10.1037/0033-2909.133.1.65)
5.  Sirois, F. & Pychyl, T. (2013). Procrastination and the priority of short-term mood regulation: Consequences for future self. Social and Personality Psychology Compass, 7(2), 115–127. [doi:10.1111/spc3.12011](https://doi.org/10.1111/spc3.12011)
6.  Klingsieck, K. B. (2013). Procrastination: When good things don't come to those who wait. European Psychologist, 18(1), 24–34. [doi:10.1027/1016-9040/a000138](https://doi.org/10.1027/1016-9040/a000138)
7.  Kroese, F. M., De Ridder, D. T. D., Evers, C. & Adriaanse, M. A. (2014). Bedtime procrastination: Introducing a new area of procrastination. Frontiers in Psychology, 5, 611. [doi:10.3389/fpsyg.2014.00611](https://doi.org/10.3389/fpsyg.2014.00611)
8.  Tice, D. M. & Baumeister, R. F. (1997). Longitudinal study of procrastination, performance, stress, and health: The costs and benefits of dawdling. Psychological Science, 8(6), 454–458. [doi:10.1111/j.1467-9280.1997.tb00460.x](https://doi.org/10.1111/j.1467-9280.1997.tb00460.x)
9.  Beutel, M. E., Klein, E. M., Aufenanger, S., Brähler, E., Dreier, M., Müller, K. W., Quiring, O., Reinecke, L., Schmutzer, G., Stark, B. & Wölfling, K. (2016). Procrastination, distress and life satisfaction across the age range: A German representative community study. PLOS ONE, 11(2), e0148054. [doi:10.1371/journal.pone.0148054](https://doi.org/10.1371/journal.pone.0148054)
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11.  van Eerde, W. & Klingsieck, K. B. (2018). Overcoming procrastination? A meta-analysis of intervention studies. Educational Research Review, 25, 73–85. [doi:10.1016/j.edurev.2018.09.002](https://doi.org/10.1016/j.edurev.2018.09.002)
12.  Prokrastinationsambulanz der Universität Münster: Prokrastination. [uni-muenster.de/Prokrastinationsambulanz/prokrastination.html](https://www.uni-muenster.de/Prokrastinationsambulanz/prokrastination.html)
13.  Prokrastinationsambulanz der Universität Münster: Online-Selbsttest. [uni-muenster.de/Prokrastinationsambulanz/Angebote\_Test.html](https://www.uni-muenster.de/Prokrastinationsambulanz/Angebote_Test.html)
14.  Apotheken Umschau: Prokrastination. Warum Menschen aufschieben und was dagegen hilft. [apotheken-umschau.de](https://www.apotheken-umschau.de/gesund-bleiben/psyche/prokrastination-warum-menschen-aufschieben-und-was-dagegen-hilft-1476447.html)
15.  Deutsches Ärzteblatt PP, Ausgabe 1/2018: Prokrastination. Interventionskonzept für Studierende (zu Engberding, Höcker und Rist, Psychotherapeut 2017). [aerzteblatt.de](https://www.aerzteblatt.de/archiv/195671/Prokrastination-Interventionskonzept-fuer-Studierende)
16.  Höcker, A., Engberding, M. & Rist, F. (2017). Prokrastination: Ein Manual zur Behandlung des pathologischen Aufschiebens (2., aktualisierte und ergänzte Auflage). Hogrefe. [hogrefe.com](https://www.hogrefe.com/de/shop/prokrastination-76537.html)
